Arkhia, ein 65-Meter-Georadarsystem
Ein einzigartiges System für die großflächige Georadar-Prospektion. 65 Meter breit, mehrfrequente Antennen, landwirtschaftlicher Zug.
Prinzip
Arkhia setzt eine starre 65-Meter-Struktur ein, ausgestattet mit einem dichten Netzwerk von Georadarantennen; sie zeichnet kontinuierliche Profile auf mehreren Dutzend Hektar pro Tag auf. Das Radar sendet kurze elektromagnetische Impulse in den Boden und empfängt deren Echos: jede verborgene Struktur sendet ein charakteristisches Signal zurück, das eine Kartierung ganz ohne Grabung ermöglicht.
Ein Netzwerk von 214 Antennenpaaren
Eine Verbundstruktur
Um 65 Meter Spannweite zu erreichen und dennoch ziehbar zu bleiben, ist die Struktur aus Glasfaserverbundstoff (GFK) gefertigt: leicht, steif und unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Interferenzen, ein wesentlicher Vorteil für ein Radarinstrument.
Eine robotergestützte Prospektion
Um große Flächen zu erfassen, ist das System dafür ausgelegt, von autonomen Traktoren der neuen Generation gezogen zu werden, vergleichbar mit den heute auf Feldern eingesetzten Agrarrobotern.
Präzisionslandwirtschaft trifft auf Archäologie: eine regelmäßige, reproduzierbare Abtastung auf der Skala der Landschaft, um Archäologen zu unterstützen.