Archäologen bei der Prospektion helfen.
Arkhia ist ein Projekt zur robotergestützten Georadar-Prospektion, das vermutete archäologische Stätten charakterisieren soll – ergänzend zu großflächigen Detektionsprogrammen wie LiDAR HD.
Unser Ziel: aus der Ferne erkannte Anomalien in präzise Feldaufnahmen zu überführen, zerstörungsfrei, durch Robotik und künstliche Intelligenz.
Eine hochauflösende Kartierung des Untergrunds
Das LiDAR-HD-Programm des IGN hat die gesamte Oberfläche des Gebiets dreidimensional und punktgenau kartiert.
Arkhia führt diesen Anspruch weiter zu dem, was darunter verborgen liegt: ein hochdichtes Georadar, das verborgene Strukturen sichtbar macht – Fundamente, Gräben, alte Wege, Überreste.
Eine systematische Prospektion
Arkhia steht in der Tradition großer europäischer systematischer Erfassungen, wie des deutschen Projekts SESAM.
Der Anspruch: Parzelle für Parzelle ein gemeinsames archäologisches Gedächtnis aufzubauen – methodisch, zerstörungsfrei und vollständig legal.
Im Dienst der Archäologen – und darüber hinaus.
Arkhia ist zuallererst ein Werkzeug für die Archäologie: eine vermutete Stätte vor jedem Eingriff zu charakterisieren.
Doch dieselben Georadardaten lassen sich auf mehrere Weisen lesen: Bodenagronomie, Tief- und Leitungsbau, Hydrogeologie, Umwelt. Eine Messung, mehrere Lesarten: eine offene Ressource, von Denkmalbehörden bis zu Forschungslaboren.
- Archäologie — 30 %
- Agronomie & Böden — 25 %
- Tiefbau & Leitungen — 20 %
- Hydrogeologie — 15 %
- Umwelt & Risiken — 10 %
Anwendungsbereiche der Georadardaten von Arkhia · indikative Verteilung.
Eine globale Herausforderung, ein dringender Bedarf im Nahen Osten
Die Herausforderung endet nicht an Frankreichs Grenzen. Überall, wo die Ferndetektion voranschreitet, fehlt es an Händen für die Charakterisierung vor Ort. Im Nahen Osten und in Nordafrika verzeichnet die Datenbank EAMENA (Oxford) bereits nahezu 370 000 Kulturerbestätten, von denen viele schneller bedroht sind, als sie erforscht werden können. Unsere künftigen Missionen richten sich auf diese noch zu prospektierenden Gebiete, in Zusammenarbeit mit führenden Institutionen wie dem Ifpo (Institut français du Proche-Orient).